Pantherophis guttatus

Pantherophis guttatus

Pantherophis guttatus

Pantherophis guttatus

Colubridae (Unterfamilie Colubrinae)

Typischerweise 75–150 cm

10 bis 15 Jahre in freier Wildbahn (bis zu 20 Jahre im Terrarium)

Südöstliche und zentrale Vereinigte Staaten, von New Jersey bis zu den Florida Keys und bis nach Utah.

Verschiedene Lebensräume, darunter bewachsene Felder, Waldränder, Bäume, Palmetto-Flachwälder und verlassene Gebäude; man findet sie auch häufig in Vorstädten

24–29 °C

40–60 %

Kryptophotische Zone

Anfänger

Pantherophis guttatus

Kornnatter

Die aus Nordamerika stammende Pantherophis guttatus, gemeinhin als Kornnatter bekannt, ist ein beliebtes Haustierreptil, das für seine auffälligen Muster, sein sanftmütiges Wesen und seine überschaubare Größe bewundert wird. Kornnattern werden in den USA und in Europa seit über 60 Jahren im Terrarium gezüchtet und sind für ihre einfache Pflege und Zucht bekannt, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Anfänger und erfahrene Schlangenliebhaber macht.

Im Laufe der Jahre hat die selektive Zucht eine atemberaubende Reihe von Farbmorphen der Kornnatter hervorgebracht, die sich durch vielfältige und lebendige Muster und sogar einzigartige Schuppenvarianten auszeichnen. Hier sind einige bemerkenswerte Beispiele:

Normal (Wildtyp): Die natürliche Färbung weist einen rötlich-braunen Hintergrund mit schwarz umrandeten roten oder orangefarbenen Flecken auf dem Rücken und ein schwarz-weißes Schachbrettmuster auf dem Bauch auf.
Amelanistisch (Amel): Diesen Morphen fehlt das schwarze Pigment, was zu einer leuchtend roten, orangefarbenen und weißen Färbung führt. Häufige Varianten sind der Rote Albino und Sunglow.
Anerythristisch (Anery): Diesen Schlangen fehlt das rote Pigment, so dass sie graue und schwarze Schattierungen aufweisen. Anery A (auch bekannt als Black Albino) ist der häufigste Typ.
Hypomelanistisch (Hypo): Diese Morphen haben eine reduzierte schwarze Pigmentierung, was die roten, orangefarbenen und gelben Farbtöne intensiviert.
Lavendel: Diese Morphe zeichnet sich durch einen blass lavendelfarbenen oder silbergrauen Hintergrund mit dunkleren lavendelfarbenen oder violetten Flecken aus. Diese Morphe ist wegen ihrer einzigartigen und subtilen Färbung sehr begehrt.
Schnee: Eine Kombination aus amelanistischen und anerythristischen Merkmalen. Das Ergebnis ist eine weiße Schlange mit schwachen gelben oder rosafarbenen Flecken.
Butter: Eine Mischung aus den Genen Amel und Caramel, die eine gelbe oder hellorangefarbene Schlange mit leuchtend gelben Mustern hervorbringt.
Ghost: Eine Kombination aus den Genen Anery und Hypo. Das Ergebnis ist eine Schlange mit gedämpften, geisterhaften Schattierungen von Grau, Silber und Beige.
Blutrot: Bekannt für ihre tiefrote Färbung und die reduzierte oder fehlende Bauchzeichnung, die sie fast einfarbig rot erscheinen lässt.
Okeetee: Benannt nach der Region Okeetee in South Carolina sind diese Schlangen für ihre leuchtend orangefarbenen und roten Flecken mit dicken schwarzen Rändern bekannt.
Piebald: Diese Schlangen haben Flecken mit normaler Färbung, die mit Weiß durchsetzt sind, wodurch ein auffälliger, gescheckter Effekt entsteht.
Schuppenlos: Eine einzigartige Form, der die typischen Schuppen einer Kornnatter fehlen, wodurch sie ein glattes, fast gummiartiges Aussehen erhält. Es gibt sie in verschiedenen Farb- und Musterkombinationen.

Die große Auswahl an Kornnattermorphen bietet Liebhabern zahlreiche Möglichkeiten, die jeweils unterschiedliche und schöne Variationen bieten. Diese Vielfalt des Aussehens trägt zusammen mit ihrer überschaubaren Größe und ihrem sanftmütigen Wesen zur Beliebtheit der Kornnatter als Haustier bei.

Dendrobates auratus on a tree trunk - by E. Van Heygen.

Geschichte

Pantherophis guttatus

Pantherophis guttatus, ursprünglich von Carl Linnaeus 1766 als Coluber guttatus beschrieben, ist eine Art, die besser als Kornnatter bekannt ist. Im Laufe der Zeit wurde diese Art durch taxonomische Revisionen in verschiedene Gattungen eingeordnet, darunter Elaphe und die heutige Klassifizierung als Pantherophis.

Kornnattern haben eine interessante Geschichte, sowohl in freier Wildbahn als auch im Terrarium. Benannt nach ihrem häufigen Vorkommen in Kornfeldern, wo sie Nagetiere jagen, sind diese Schlangen seit Jahrhunderten Teil der amerikanischen Volkskultur und Naturgeschichte. In freier Wildbahn spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Kontrolle von Schädlingspopulationen, insbesondere von Nagetieren.

Im Terrarium wurden Kornnattern ausgiebig gezüchtet, was zu einer großen Vielfalt an Morphen und Farbmustern führte. Ihre Beliebtheit als Haustiere begann Mitte des 20. Jahrhunderts zu steigen, und seither sind sie eine der am häufigsten gehaltenen und gezüchteten Schlangenarten in der Gemeinschaft der Reptilienliebhaber.

Eigenschaften

Kornnattern gehören zur Familie der Colubridae und zur Unterfamilie der Colubrinae.

Kornnattern weisen eine Vielzahl von Merkmalen auf, die sie als Haustiere interessant machen. In freier Wildbahn sind Kornnattern normalerweise orangefarben oder bräunlich-gelb mit schwarz umrandeten roten Flecken.

Ausgewachsene Kornnattern werden in der Regel zwischen 90 und 150 cm lang, wobei einige Exemplare bis zu 180 cm erreichen können. Diese überschaubare Größe in Kombination mit ihrem gutmütigen Wesen macht sie zu beliebten Haustieren unter Schlangenliebhabern.

Bei angemessener Pflege können Kornnattern eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren erreichen, manche sogar noch länger. Diese Langlebigkeit in Verbindung mit ihrem sanften Temperament trägt wesentlich zu ihrer Attraktivität als Haustiere bei.

Verbreitung

Kornnattern sind im Südosten der Vereinigten Staaten beheimatet, von New Jersey bis Florida und im Westen bis Louisiana und Kentucky. Sie bewohnen eine Vielzahl von Umgebungen, darunter Wälder, Grasland und landwirtschaftliche Felder. Ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensräume hat zu ihrer weiten Verbreitung und ihrem Erfolg als Art beigetragen.

In freier Wildbahn

In ihrem natürlichen Lebensraum sind Kornnattern vor allem nachtaktiv und dämmerungsaktiv. Sie sind ausgezeichnete Kletterer und häufig in Bäumen oder anderen hochgelegenen Orten zu finden. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Nagetieren, aber sie fressen auch Vögel, Eier und Echsen.

Kornnattern sind für ihre hervorragende Tarnung bekannt, die dazu beiträgt, sie vor Fressfeinden zu schützen. In der freien Wildbahn sind sie vor allem von größeren Schlangen, Raubvögeln und einigen Säugetieren bedroht. Um sich in Sicherheit zu bringen, verlassen sie sich auf ihre Wendigkeit und ihre Tarnung.

Kornnattern bewohnen von Natur aus ein breites Spektrum an Umgebungen im Südosten und in der Mitte der Vereinigten Staaten. Man findet sie häufig in überwucherten Feldern, an Waldrändern, in verlassenen oder selten genutzten Gebäuden und auf Farmen, die reichlich Versteckmöglichkeiten und Nahrungsquellen bieten. Diese Schlangen bevorzugen Lebensräume, die sowohl Wärme als auch Schutz bieten. Man findet sie auch in Buschland und in Gebieten mit landwirtschaftlichen Aktivitäten, wie z.B. Kornfeldern, was wahrscheinlich zu ihrem Namen beigetragen hat. Ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Umgebungen umfasst auch semiaride Gebiete, solange es dort ausreichend Versteckmöglichkeiten und Beute gibt.

Kornnattern leben in Regionen, in denen es jahreszeitlich bedingte Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen gibt. Im Frühjahr und Herbst herrschen in der Regel milde Temperaturen, die im Allgemeinen zwischen 15 C° und 27 °C liegen. In den Sommermonaten kann es jedoch recht warm werden, oft zwischen 27 °C und 32 °C, und gelegentlich sogar noch wärmer. Die Wintertemperaturen sind je nach geografischer Lage sehr unterschiedlich, liegen aber im Allgemeinen zwischen -1 °C und 15 °C. In einigen Gegenden können sie gelegentlich unter den Gefrierpunkt fallen.

Pantherophis guttatus

Im Terrarium

Kornnattern sind nachtaktive und dämmerungsaktive Reptilien, die hauptsächlich terrestrisch leben, aber auch sehr geschickt klettern können. Sie zeigen sowohl terrestrische als auch semi-arboreale Verhaltensweisen, das heißt, sie können auf dem Boden leben, aber auch auf Bäume und andere Strukturen klettern. Aufgrund ihrer vorwiegend terrestrischen Lebensweise eignen sich horizontal ausgerichtete Terrarien am besten für Kornnattern. Erhöhte Plattformen, auf denen sich die Kornnattern sonnen können, lassen sich gut in die Inneneinrichtung des Terrariums integrieren.

Kornnattern sind im Allgemeinen keine gesellige Art. In freier Wildbahn sind sie Einzelgänger, die nur während der Paarungszeit zusammenkommen. Wenn Sie Kornnattern im Terrarium zusammen halten, ist es wichtig, sie genau auf Anzeichen von Stress oder Aggression zu beobachten, sicherzustellen, dass sie eine ähnliche Größe haben und ausreichend Platz und Versteckmöglichkeiten zu bieten, um Konkurrenz und Stress zu vermeiden. Die meisten Experten empfehlen, Kornnattern einzeln zu halten, um ihr Wohlbefinden zu gewährleisten.

Um eine geeignete Umgebung für eine Kornnatter im Terrarium zu schaffen, muss ihr natürlicher Lebensraum so genau wie möglich nachgebildet werden.

Dendrobates auratus

Terrarium

Kornnattern gedeihen am besten in horizontal ausgerichteten, gut belüfteten Terrarien wie den natürlichen Terrarien von Exo Terra®. Das Terrarium sollte genug Platz bieten, damit sich die Schlange bequem bewegen und ihr natürliches Verhalten ausleben kann.

Die natürlichen Terrarien von Exo Terra® werden von europäischen Herpetolog*innen konzipiert und bieten verschiedene Lebensraumvarianten für Kornnattern. Diese Terrarien aus Glas verfügen über Türen, die sich nach vorn öffnen lassen und so einen leichten Zugang für die Pflege, Wartung und Fütterung ermöglichen. Außerdem sind sie mit einem einzigartigen dualen Belüftungssystem mit einer Netzgitterabdeckung aus Edelstahl ausgestattet. Diese Netzgitterabdeckung ermöglicht die tiefe Durchdringung des Terrariums mit UV-Strahlen. Auf der Rückseite der Abdeckung befinden sich auf beiden Seiten fünf verschließbare Kabel- bzw. Schlaucheinlässe, um die Installation von elektrischem Zubehör zu erleichtern.

Beleuchtung

Kornnattern sind nachtaktive und dämmerungsaktive Bewohner der kryptophotischen Zone, d.h. sie sind am aktivsten während der Dämmerung und bevorzugen versteckte Orte oder schattige Umgebungen. Als Bewohner der kryptophotischen Zone sind sie geschickt darin, sich bei schwachem Licht zurechtzufinden und sich dort wohlzufühlen, wo sie ihre Körpertemperatur und ihr Verhalten fern von direktem Sonnenlicht regulieren können. In ihren Lebensräumen herrscht ein Gleichgewicht zwischen dezentem Licht und reichlich Deckung, so dass ihre physiologischen Bedürfnisse durch eine sorgfältig dosierte Exposition gegenüber Licht und Wärme erfüllt werden.

Diese Schlangen sind auf eine Mischung aus indirektem natürlichem Licht und Wärmegefällen angewiesen, um ihre Stoffwechselprozesse und ihre allgemeine Gesundheit zu unterstützen. Die optimale Mischung aus diffusem Licht, einschließlich sichtbarem Licht, moderaten UVA- und UVB-Strahlen und kontrollierter Infrarot-A-Wärmestrahlung, ist entscheidend für ihr Wohlbefinden. Auf diese Weise kann Pantherophis guttatus seine bevorzugte Temperatur beibehalten, ohne dass die Gefahr einer Überhitzung besteht, und erhält gleichzeitig die für sein natürliches Verhalten und seinen zirkadianen Rhythmus notwendigen Umweltreize.

Das Vorhandensein der richtigen UVB-Wellenlänge ist entscheidend für die Umwandlung von Provitamin D3 (7-Dehydrocholesterol) in Prä-Vitamin D3. Sobald diese Umwandlung stattgefunden hat, wird die Wärme der Infrarot-A-Wärmestrahlen zum Katalysator für den thermischen Isomerisierungsprozess, aus dem schließlich das lebenswichtige Vitamin D3 hervorgeht. Auch wenn Schlangen die UVB-Strahlen nicht unbedingt für die Vitamin-D3-Assimilation benötigen, unterstützen sie doch ihre Vitamin-D3-Produktion und fördern verschiedene andere biologische Prozesse. Die unzureichende Aufnahme von Kalzium aus der täglichen Nahrung ist ein weit verbreitetes Ernährungsproblem bei Reptilien im Terrarium. Es ist wichtig, daran zu denken, dass Kalzium eine entscheidende Rolle für das Wachstum und den Erhalt der Knochen, die Muskelfunktion und zahlreiche wichtige Stoffwechselprozesse in ihrem Körper spielt.

Wir empfehlen, Ihre kryptophotischen Kornnattern mit einer Kombination aus sichtbarem Licht, mäßigen UVA- & UVB-Strahlen und einer geeigneten Infrarot-A-Wärmequelle zu versorgen. Für sichtbares Licht und mäßige UVA- und UVB-Strahlen eignen sich am besten die Reptile UVB100 T5 Linear Bulbs oder Compact Bulbs, die speziell für Reptilien der kryptophotischen Zone geeignet sind, oder die TerraSky UV LED, die eine Anpassung der UVA- und UVB-Strahlungsstärke an die Bedürfnisse Ihrer Kornnattern ermöglicht.

Um eine perfekte Sonnenzone zu schaffen, in der sichtbares Licht, Infrarot-A-Wärme und UVB harmonisch aufeinander abgestimmt sind, empfiehlt sich die Installation einer Wolfram-Halogen- oder einer anderen Glühlampe (wie der Intense Basking Spot oder der Halogen Basking Spot). Das von diesen Lampen ausgestrahlte Infrarot-A dringt tief in die subkutane Haut ein und ermöglicht eine effektive Thermoregulierung in der Tiefe des Gewebes. Dies unterstützt verschiedene Stoffwechselprozesse, darunter die Umwandlung von Vitamin D3, das Zellwachstum, die Wundheilung und die Stärkung des Immunsystems.

Die Beibehaltung eines 12-Stunden-Tag-Nacht-Zyklus ist ein einfacher Ansatz, um das Wohlbefinden Ihrer Kornnattern das ganze Jahr über zu gewährleisten. Wenn Sie die natürlichen jahreszeitlichen Veränderungen nachahmen und möglicherweise die Fortpflanzung fördern möchten, sollten Sie die Photoperiode und die Temperaturen saisonal anpassen. Verlängern Sie in den Sommermonaten die Tageslichtdauer auf 14 Stunden, gepaart mit höheren Temperaturen, und gehen Sie im Winter zu kühleren Bedingungen mit 10 Stunden Tageslicht über. Diese Simulation der natürlichen Umweltveränderungen kann die allgemeine Gesundheit und den Fortpflanzungserfolg Ihrer Kornnattern verbessern.

Wärme

Kornnattern, oder Pantherophis guttatus, können am besten als thermoregulatorisch oder ektotherm beschrieben werden. Als ektotherme Tiere regulieren sie ihre Körpertemperatur durch äußere Einflüsse, indem sie sich sowohl im Sonnenlicht sonnen als auch kühlere, schattige Bereiche aufsuchen. Diese Anpassungsfähigkeit ermöglicht es ihnen, in einer Vielzahl von Umgebungsbedingungen zu gedeihen, indem sie ein Gleichgewicht zwischen ihrer Exposition gegenüber Wärmequellen und ihrem Bedürfnis, Überhitzung zu vermeiden, herstellen. Dieses Verhalten ist typisch für viele Colubriden, die oft eine Mischung aus verschiedenen Thermoregulierungsstrategien anwenden. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ist es wichtig, im Terrarium der Kornnatter ein horizontales Temperaturgefälle zu schaffen. Um die Umgebungstemperatur zu erhöhen und ein anfängliches Temperaturgefälle für Ihre Kornnatter zu schaffen, können Sie damit beginnen, etwa ⅓ des Terrarienbodens leicht zu erwärmen. Dies können Sie erreichen, indem Sie eine Exo Terra® Heat Mat auf eine Seite des Terrariums legen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die restlichen zwei Drittel des Terrariums kühler bleiben, so dass Ihre Kornnatter eine Vielzahl von Temperaturzonen zur Auswahl hat. Um das ideale Temperaturgefälle zu vervollständigen und, was noch wichtiger ist, um die perfekte Sonnenzone zu schaffen, in der sichtbares Licht, Infrarot-A-Wärme und UVB-Strahlung harmonisch zusammenkommen, wird empfohlen, eine Wolfram-Halogenlampe oder eine andere Glühlampe direkt über der wärmeren Seite des Terrariums zu installieren. Um die effiziente Umwandlung von Vitamin D3 zu unterstützen und verschiedene Stoffwechselprozesse zu fördern, ist es von Vorteil, wenn die UV-Bestrahlung durch eine reichliche Zufuhr von Infrarot-A-Strahlung (NIR) ergänzt wird. Die effektivsten Quellen für Infrarot-A-Strahlung (NIR) sind Wolfram-Halogen- oder Standard-Glühlampen, wie die Exo Terra® Intense Basking Spot oder die Halogen Basking Spot. Diese Kombination fördert die optimale Regulierung der Körpertemperatur und das allgemeine Wohlbefinden. Der Schlüssel zum Wohlbefinden Ihrer Kornnattern ist eine angenehme Umgebungstemperatur von 24 °C bis 28 °C. Schaffen Sie tagsüber ein Temperaturgefälle, wobei die kühlere Seite des Terrariums zwischen 21 °C und 24 °C liegt und die wärmere Seite des Terrariums einen gemütlichen Sonnenbereich von 30 °C bis 32 °C bietet. So können Ihre Kornnattern ihre Körpertemperatur effektiv regulieren. Halten Sie nachts eine angenehme Temperatur von etwa 21 °C bis 24 °C aufrecht, damit sich Ihre Kornnattern ausruhen können. HAFTUNGSAUSSCHLUSS Um zu verhindern, dass sich Ihre Kornnattern Verbrennungen zuziehen, sollten Sie immer darauf achten, dass sie nicht zu nahe an die Wärmequelle kommen können. Wenn Sie die Exo Terra® Terrarienthermometer sowohl auf der warmen als auch auf der kühleren Seite des Terrariums platzieren, können Sie die Übereinstimmung der bevorzugten Temperaturen genau im Auge behalten. Die Wattzahl des Heizelements muss je nach der Umgebungstemperatur und der Art des Terrariums möglicherweise fein abgestimmt werden. Für zusätzliche Sicherheit und eine präzise Kalibrierung der Umgebungstemperatur ist ein Exo Terra® Thermostat eine wertvolle Option, die Sie in Betracht ziehen sollten. Besuchen Sie unsere Thermostat-Seite, um mehr über die verschiedenen Funktionen unserer Thermostate zu erfahren (siehe Abschnitt „Kontrolle“).

Kontrolle

Kornnattern benötigen sowohl in der Nacht als auch am Tag einen bestimmten Temperaturbereich, damit es ihnen gut geht (siehe "Heizung").

Für eine eindeutige Angabe der Temperaturunterschiede im Terrarium ist es am besten, zwei Exo Terra® Digital- oder Analogthermometer zu verwenden, von denen eines an der kühleren Seite des Terrariums und eines an der wärmeren Seite angebracht wird. So können Sie die bevorzugten Temperaturen für Ihre Reptilien überwachen.

Die zuverlässigste Option, um sicherzustellen, dass im Terrarium Ihrer Reptilien die richtige Temperatur herrscht, ist der Einsatz eines Thermostats. Unsere Exo Terra® Thermostate sorgen außerdem dafür, dass eine Überhitzung während heißer Sommertage und eine Unterkühlung während kalter Winternächte verhindert wird. Mit den Exo Terra® Thermostaten können Sie ein gut kontrolliertes Heizsystem schaffen, das es Ihnen ermöglicht, die erforderlichen Temperaturbedingungen aufrechtzuerhalten, die denen in der natürlichen Lebensumgebung Ihres Tieres ähnlich sind.

Exo Terra® bietet eine große Auswahl an Thermostaten für alle möglichen Anwendungen:
Mit unserem Exo Terra® 600W-Thermostat mit Tag-/Nacht-Zeitschaltuhr & zwei Anschlussdosen können Sie zum Beispiel ein gut kontrolliertes 24-Stunden-Heizsystem schaffen, das es Ihnen ermöglicht, die erforderlichen Temperaturbedingungen aufrechtzuerhalten, die denen in einer Wüste oder einer tropischen Umgebung ähnlich sind. Sowohl die Tages- als auch die Nachttemperatur kann individuell eingestellt und kontrolliert werden, um sichere Tag-Nacht-Temperaturschwankungen für Ihre Reptilien zu gewährleisten. Die Doppelsteckdose ermöglicht die Steuerung von zwei separaten Heizgeräten, also einem tagsüber und einem nachts (zum Beispiel: eine Wärmelampe tagsüber & eine Heat Mat nachts oder für den 24-Stunden-Betrieb).

Besuchen Sie gern unsere Seite „Thermostate“ für mehr Informationen über die verschiedenen Funktionen unserer Thermostate.

Substrat

Das Exo Terra® Snake Bedding zeichnet sich aufgrund seiner außergewöhnlichen Eigenschaften und Vorteile als ideales Substrat für Kornnattern aus. Dieses biologisch abbaubare Reptiliensubstrat wird aus nachhaltigem Holz hergestellt, was es zu einer umweltfreundlichen Wahl für Züchter und professionelle Reptilienpfleger macht. Seine staubfreie und extrem weiche Beschaffenheit ist selbst für die empfindlichsten Arten und Schlüpflinge perfekt geeignet und sorgt für eine komfortable und sichere Umgebung.

Einer der wichtigsten Vorteile des Exo Terra® Snake Bedding ist seine Wärmebehandlung, die die bakterielle Kontamination reduziert und die Saugfähigkeit verbessert. Dies macht es zu einer hygienischen Option für den Lebensraum Ihrer Kornnatter. Die einzigartige Beschaffenheit der Holzfasern ermöglicht es den Reptilien, feste Eiablagehöhlen zu formen, die ihre natürlichen Unterschlüpfe nachahmen, was für ihr Wohlbefinden und ihr Verhalten entscheidend ist.

Darüber hinaus zeichnet sich die Einstreu durch eine hohe Absorptionsrate von 3:1 und schnell trocknende Eigenschaften aus, wodurch sie sehr pflegeleicht ist. Das bedeutet weniger häufiges Reinigen und eine sauberere, angenehmere Umgebung für Ihre Kornnatter. Mit seiner Kombination aus Nachhaltigkeit, Sicherheit und Komfort ist das Exo Terra® Snake Bedding die ideale Wahl, um einen gesunden und naturnahen Lebensraum für Ihre Kornnatter zu schaffen.

Pflanzen

Eine Mischung aus dekorativen lebenden und künstlichen Pflanzen von Exo Terra® wird für zusätzlichen Schutz und eine ansprechendere Innengestaltung des Terrariums sorgen. Viele Hobbyist*innen wählen lebende Pflanzen in Töpfen, die in das Substrat eingegraben und dann mit Dekorationsmaterialien wie Korkrinden oder Steinen verdeckt werden.

Hinweis Stellen Sie vor dem Einpflanzen sicher, dass die Pflanzen nicht von Schädlingen befallen sind und spülen Sie die Blätter sorgfältig ab, um Rückstände von Pflanzenschutzmitteln zu entfernen.

Exo Terra® bietet eine große Auswahl an künstlichen Pflanzen mit denselben Vorteilen wie lebende Pflanzen; sie sind dekorativ, spenden Schatten und dienen als Verstecke und Sichtschutz, sodass Ihre Reptilien und Amphibien ein höheres Maß an Geborgenheit und ein geringeres Maß an Stress empfinden werden. Die künstlichen Pflanzen von Exo Terra® sind exakte Kopien ihrer natürlichen Gegenstücke und fügen sich problemlos neben lebenden Pflanzen ein, sind jedoch deutlich pflegeleichter. Eine Kombination aus lebenden Pflanzen und künstlichen Pflanzen von Exo Terra® ermöglicht Ihnen eine vollständige Bepflanzung des Terrariums, und zwar sogar in den wärmsten bzw. in den trockensten Bereichen.

Die Bodendecker von Exo Terra® sind leicht zu reinigen und zu pflegen, wobei die solide Basis Ihnen die einfache Positionierung der Pflanze nach der Reinigung ermöglicht.

Verstecke

In freier Wildbahn sind Kornnattern in der Regel Einzelgänger, die nur während der Paarungszeit zusammenkommen. Wenn Sie Kornnattern im Terrarium zusammen halten, ist es wichtig, sie genau auf Anzeichen von Stress oder Aggression zu beobachten, sicherzustellen, dass sie eine ähnliche Größe haben und ausreichend Platz und Versteckmöglichkeiten zu bieten, um Konkurrenz und Stress zu vermeiden.

Exo Terra® bietet eine Vielzahl von Verstecken für jeden Geschmack, aber das Hauptziel ist immer, Ihren Kornnattern einen sicheren Unterschlupf zu bieten, in dem sie sich verstecken und schlafen oder Schatten und Privatsphäre suchen können. Die meisten dekorativen Verstecke dienen auch als Klettermöglichkeiten und Sonnenplattformen, denn sie schaffen 3-D-Ebenen im Terrarium, ideal für die Thermoregulierung Ihrer Kornnattern. Ganz gleich, ob Sie die natürlich wirkenden Reptile Caves oder unsere Skulls, Dinosaur Eggs oder andere Versteckmöglichkeiten bevorzugen: Bitte stellen Sie stets sicher, dass die Luftfeuchtigkeit im Versteck etwas höher ist (60–70 %) als die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit im Terrarium.

Exo Terra® hat verschiedene Keramikhöhlen entwickelt, die speziell für die Nachbildung dieses natürlichen Mikroklimas konzipiert wurden. Die umweltfreundlichen Exo Terra® Keramikhöhlen bieten Ihren Kornnattern einen sicheren Ort zum Verstecken und Schlafen, während das feuchte Mikroklima die Thermoregulierung und die Hydratation unterstützt und den natürlichen Häutungsprozess Ihrer Schlangen fördert. Die einzigartigen hygroskopischen Eigenschaften des Keramikmaterials regulieren die Luftfeuchtigkeit und Temperatur der Höhle auf natürliche Weise, indem sie die Feuchtigkeit aus dem Wasserreservoir aufnehmen und langsam wieder abgeben.

Durch einfaches Hinzufügen von angefeuchtetem Exo Terra® Forest Moss (Waldmoos) oder Sphagnum Moss (Torfmoos) bieten die Exo Terra® Keramikverstecke einen idealen Ort zur Eiablage für Ihre Kornnattern.

Wenn Sie mehrere Kornnattern in einem Terrarium halten, stellen Sie sicher, dass jedes Tier sein eigenes Versteck hat, um Stress zu vermeiden.

Dekoration

Die Einrichtung eines Terrariums fördert die körperliche Aktivität und das natürliche Erkundungsverhalten der Tiere.

Exo Terra® hat eine Vielzahl von innovativen Dekorationsgegenständen wie Reptile Caves und andere Verstecke, Rock Outcrops (Felsenhöhlen), Skulls (Schädel), Dinosaur Eggs (Dinosauriereier), Bodendecker, Sandblasted Grapevine (sandgestrahlte Rebe) usw. zu bieten. Diese Gegenstände verleihen Ihrem Terrarium nicht nur eine persönliche Note, sondern bieten Ihren Kornnattern auch eine wichtige Bereicherung der Umgebung und funktionelle Eigenschaften. Es ist jedoch wichtig, dass Sie das Terrarium nicht überfüllen und ausreichend offenen Platz für den Komfort und die Mobilität Ihrer Tiere lassen.

Wenn Sie sich entscheiden, mehrere Kornnattern zu halten, ist es wichtig, dass Sie mehrere Verstecke zur Verfügung stellen. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Schlange ihren eigenen privaten Rückzugsort hat, der ihr einen bequemen und sicheren Ruhebereich bietet.

Ernährung

Kornnattern sind Würgeschlangen, d.h. sie überwältigen ihre Beute, indem sie sich um sie wickeln und sie ersticken, bevor sie sie ganz verschlingen. In freier Wildbahn ernähren sich Kornnattern von kleinen Nagetieren, aber sie fressen auch Vögel, Eier, Echsen und in manchen Gegenden sogar Frösche.

Die beste Ernährung für Kornnattern, die in menschlicher Obhut leben, besteht in erster Linie aus Nagetieren von angemessener Größe, wie zum Beispiel aus Mäusen. Füttern Sie Ihre Kornnattern mit Beutetieren, die ungefähr gleich breit oder nur geringfügig größer sind als die breiteste Stelle ihres Körpers. Für gerade geschlüpfte Kornnattern sind kleine Mäuse geeignet, während erwachsene Schlangen auch größere Mäuse vertragen können. Junge Kornnattern sollten alle 5–7 Tage gefüttert werden, während erwachsene Tiere einmal alle 7–14 Tage gefüttert werden können.

Es wird allgemein empfohlen, bereits getötete oder aufgetaute, gefrorene Nagetiere zu füttern, um das Verletzungsrisiko für die Schlange zu verringern.

Wasser

Kornnattern benötigen eine ständige Zufuhr von sauberem, frischem Trinkwasser, um hydriert zu bleiben. Die richtige Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend für ihre physiologischen Funktionen, einschließlich Verdauung, Kreislauf und Ausscheidung. Wasser ist auch eine Bereicherung für ihr Verhalten, denn Kornnattern genießen es, in ihrer Wasserschale zu baden, besonders wenn sie sich auf ihren Häutungszyklus vorbereiten, um ihre Haut zu lockern.

Exo Terra® bietet eine große Auswahl an Wasserschalen, die für jeden Geschmack geeignet sind und alle den gleichen Zweck erfüllen: Ihre Tiere gut mit Wasser zu versorgen. Wenn Sie an Kornnattern denken, kommt Ihnen vor allem die Exo Terra® Snake Bowl in den Sinn. Die Snake Bowl hat eine sehr natürliche und realistische Felsenoptik auf der Außenseite und eine glatte, nicht poröse Oberfläche auf der Innenseite. Die Schale ist beschichtet, um die Entwicklung schädlicher Bakterien zu verhindern, und lässt sich daher leicht reinigen. Das extra tiefe Design der Snake Bowl ermöglicht es Ihrer Schlange, sich in der Schale zusammenzurollen und vollständig unterzutauchen, um das Wasser aufzusaugen. Die Form der Exo Terra® Snake Bowl ist so konzipiert, dass sie nicht umkippen kann, damit kein Wasser verschüttet wird.

Behandeln Sie Leitungswasser immer mit Exo Terra® Aquatize, um schädliche Schwermetalle, Chlor und Chloramine zu entfernen. Dies ist notwendig, um Ihren Reptilien und Amphibien im Terrarium sicheres und gesundes Wasser zu bieten. Damit Ihre Kornnattern zufrieden und gesund bleiben, empfehlen wir Ihnen, dem Trinkwasser immer Exo Terra® Electrolyte & Vitamin D3 und Exo Terra® Liquid Calcium hinzuzufügen. Die Kombination von Electrolyte & Vitamin D3 zusammen mit Liquid Calcium sorgt dafür, dass Ihre Kornnattern gut hydriert bleiben, einen gesunden Appetit haben und eine starke Knochenstruktur erhalten.

Pflege

Kornnattern benötigen im Vergleich zu den meisten anderen Haustieren relativ wenig Pflege. Es dauert nur ein paar Minuten pro Tag, um die Temperaturen im Terrarium zu überprüfen, das Terrarium punktuell zu reinigen und den Wassernapf zu säubern und nachzufüllen.

Tägliche Routine:
1. Prüfen Sie das allgemeine Wohlbefinden Ihrer Tiere, ob sie aktiv sind, ob sie Gewicht verlieren, ob sie Milben haben, ob sie Atemwegsprobleme haben, ob sie Probleme bei der Häutung haben usw.
2. Prüfen Sie die Temperaturen im Terrarium.
3. Reinigen Sie die Wasserschale und stellen Sie sauberes und frisches Wasser zur Verfügung.
4. Befreien Sie das Terrarium gezielt von Schmutz, d. h. entfernen Sie Fäkalien und verschmutztes Substrat.

Wöchentliche Routine:
1. Nehmen Sie Gegenstände mit festen Oberflächen aus dem Terrarium und reinigen Sie diese, falls sie verschmutzt sind.
2. Reinigen Sie verschmutztes Substrat punktuell und erneuern Sie es bei Bedarf.
3. Falls sich im Terrarium lebende Pflanzen befinden, bewässern Sie diese einmal in der Woche.
4. Reinigen Sie das Glas von innen sowie die Dekoration mit klarem Wasser, um Rückstände zu entfernen. Die Außenseite der Glaswand (NIEMALS die Innenseite) kann mit einem Papiertuch und Terrarienglasreiniger gesäubert werden.
5. Füttern Sie Ihre Kornnattern alle 5–7 Tage (Jungtiere) bzw. alle 7–14 Tage (erwachsene Tiere).

Fortpflanzung

Die Zucht von Kornnattern kann eine lohnende Erfahrung sein. Bitte stellen Sie sicher, dass die Schlangen gesund und gut genährt sind und die Umgebungsbedingungen für die Zucht optimal sind.

Ein 12-Stunden-Tages-/Nacht-Rhythmus ist eine ausreichende Fotoperiode für eine gesunde ganzjährige Haltung Ihrer Kornnattern. Ihre Kornnattern können bei dieser Temperatur, diesem Lichtzyklus und mit diesem Fütterungsplan problemlos das ganze Jahr über gut zurechtkommen. Der natürlichere Ansatz, und um die Fortpflanzung einzuleiten, besteht darin, während der Sommermonate für 14 Stunden Tageslicht und für 10 Stunden Nachtzeit zu sorgen, sowie während der Wintermonate den Tageslichtzyklus auf 10 Stunden zu reduzieren und die Nachtzeit auf 14 Stunden auszudehnen.

In der Natur durchlaufen Kornnattern einen jährlichen Brumationszyklus (milder als der Winterschlaf), der etwa 2–3 Monate dauert, meist zwischen November und März, je nach den Umweltbedingungen. Wenn es Ihr Ziel ist, Ihre Kornnattern zu züchten, dann müssen Sie diese Brumationsperiode simulieren. Wie bereits erwähnt, empfiehlt es sich, die Photoperiode, also den Tageslichtzyklus, im Laufe einiger Wochen allmählich von 14 Stunden pro Tag auf 10 Stunden zu reduzieren. Senken Sie außerdem langsam die Gesamttemperatur auf etwa 10–15 °C.

Während der Brumation nehmen die Aktivität und der Stoffwechsel der Kornnattern deutlich ab. Sie fressen und trinken weniger und sind im Allgemeinen viel weniger aktiv.

Nach 2–3 Monaten sollte sich der Zyklus umkehren. Erhöhen Sie die Photoperiode, also den Tageslichtzyklus, allmählich wieder auf die normalen 12–14 Stunden pro Tag. Auch die Temperatur sollte auf einen angenehmen Bereich von 24 °C bis 28 °C erhöht werden. Vergessen Sie nicht, täglich frisches und sauberes Trinkwasser bereitzustellen, das vorzugsweise mit Elektrolyten angereichert ist, um sicherzustellen, dass Ihre Schlangen nach der Brumationsphase gut hydriert sind. Stellen Sie sicher, dass sowohl das Männchen als auch das Weibchen ausreichend Nahrung erhalten, um zu Kräften zu kommen und um das Weibchen bei der Eiablage zu unterstützen.

Setzen Sie das Männchen in das Gehege des Weibchens ein. Dies geschieht in der Regel im Frühjahr, nach der Aufwärmphase. Beobachten Sie ihre Interaktion genau. Das Paarungsverhalten beinhaltet, dass das Männchen das Weibchen umwirbt, indem es seinen Körper neben dem Weibchen ausrichtet und mit der Zunge züngelt.

Etwa 4–6 Wochen nach der Paarung legen die weiblichen Kornnattern zwischen 10 und 30 Eier in einem einzigen Gelege ab. Im Allgemeinen legen Kornnattern nur ein Gelege pro Brutsaison, aber unter optimalen Bedingungen kann ein Weibchen manchmal ein zweites Gelege, ein so genanntes „Doppelgelege“, legen. Dies ist jedoch weniger häufig und geschieht im Allgemeinen nur, wenn die Bedingungen besonders günstig sind.

Stellen Sie sicher, dass Sie ein geeignetes Versteck an einem Ort mit der richtigen Temperatur zur Verfügung stellen und fügen Sie eine Schicht feuchtes Torfmoos oder ein anderes feuchtigkeitsspeicherndes Substrat hinzu, damit die Weibchen ihre Eier ablegen können. Exo Terra® bietet eine große Auswahl an Verstecken, um einen perfekten Ort für die Eiablage Ihrer Kornnatterweibchen zu schaffen. Wenn Sie die Eier aus dem Eiablageplatz herausnehmen, achten Sie darauf, dass Sie die Ausrichtung des Eies beibehalten und die Oberseite oben bleibt. Legen Sie die Eier in eine Exo Terra® Inkubationsbox (Suspensionsinkubationsmethode) oder in einen Plastikbehälter (wenn Sie die konventionelle Substratmethode anwenden) und stellen Sie die Box in den Exo Terra® Precision Incubator PRO, der auf die gewünschte Temperatur eingestellt ist. Achten Sie darauf, den Inkubator zuvor für mindestens 24 Stunden in Betrieb gehabt zu haben, um die Temperaturen zu kontrollieren. Legen Sie erst dann die Eier in den Inkubator. Regelmäßige Temperaturkontrollen sind unbedingt notwendig. Die Exo Terra® Incubation Box ist mit einem integrierten Thermometer ausgestattet, das es Ihnen ermöglicht, die tatsächliche Temperatur im Ei-Brutkasten zu kontrollieren, anstatt sich auf die allgemeine Temperaturmessung im Inkubator zu verlassen. Die idealen Temperaturen für die Inkubation von Kornnattereiern sind konstant 28 bis 29 °C bei einer relativ hohen Luftfeuchtigkeit von etwa 90 %. Bei Eiern, die bei diesen Temperaturen bebrütet werden, schlüpfen die Tiere normalerweise nach 55 bis 60 Tagen. Konstant niedrigere oder höhere Temperaturen können den Schlupf beeinträchtigen, das Risiko von Eiverlusten erhöhen oder zu Missbildungen bei den Schlüpflingen führen.

Umgang

Kornnattern sind leicht zu handhaben, und auch wenn Kornnattern einen maßvollen Umgang durch ihre*n Halter*in gut tolerieren, raten wir zugunsten des Wohlbefindens der Tiere von übermäßigem Kontakt ab. Fassen Sie geschlüpfte und junge Kornnattern nicht zu lange an, da sie sich beim Aufnehmen unwohl fühlen könnten. Verwenden Sie immer beide Hände, wenn Sie eine Schlange aufheben. Schieben Sie eine Hand vorsichtig unter das vordere Drittel des Körpers der Schlange und stützen Sie mit der anderen Hand den mittleren oder hinteren Teil des Körpers. Achten Sie darauf, dass Sie den Körper der Schlange in seiner gesamten Länge stützen und vermeiden Sie es, die Schlange zu fest zu greifen. Erlauben Sie der Schlange, sich frei, aber sicher zu bewegen, indem Sie die Position Ihrer Hände ständig an die Bewegungen der Schlange anpassen, damit sie sich wohler und sicherer fühlt.

Nähern Sie sich Ihrer Kornnatter nicht von oben, da dies als Angriff durch ein Raubtier gedeutet werden und in einer Panikreaktion enden könnte. Achten Sie darauf, sich langsam zu bewegen und plötzliche Bewegungen zu vermeiden, um die Schlange nicht zu erschrecken.

Stören Sie Ihre Kornnatter NIEMALS, während sie frisst oder kurz danach. Das kann dazu führen, dass die Schlange sich weigert zu fressen. Wenn die Schlange ihre Beute bereits verschluckt hat, kann die zu schnelle Berührung dazu führen, dass sie sich aufgrund des Stresses durch die physische Störung erbricht.

Sie werden feststellen, dass Ihre Kornnatter während des gesamten Vorgangs ständig mit der Zunge züngelt. Dies ist ein natürliches Verhalten und signalisiert, dass die Schlange „riecht“ und „schmeckt“ und sich mit ihrer Umgebung vertraut macht.

Obwohl ein regelmäßiger, sanfter Umgang mit der Schlange dazu beiträgt, ihr sanftes Temperament zu erhalten, sollten Sie Ihre Kornnatter nur so lange halten, wie sie sich wohl fühlt. Wenn Sie bemerken, dass Ihre Schlange unruhig wird, bringen Sie sie am besten sofort zurück in ihr Terrarium.

HINWEIS Waschen Sie Ihre Hände vor und nach dem Berühren von Reptilien, Amphibien oder Wirbellosen stets gründlich und spülen Sie sie mit warmem Wasser ab.

Pantherophis guttatus

Zu guter Letzt

Die relativ geringe Größe, das sanfte Wesen und die einfache Handhabung der Kornnatter machen sie zu einer attraktiven Wahl sowohl für Reptilienanfänger als auch für erfahrene Hobbyisten. Die Tatsache, dass Nachzuchten in den meisten Reptiliengeschäften erhältlich sind und dass es eine große Vielfalt an Farbmorphen gibt, trägt ebenfalls zu ihrer Beliebtheit bei.

Pantherophis guttatus

Wussten Sie es bereits?

Der Artenschutzstatus der Kornnatter wird allgemein als „wenig besorgniserregend“ eingestuft, da sie weit verbreitet ist und sowohl in freier Wildbahn als auch im Terrarium häufig vorkommt. Es gibt nicht einmal eine offizielle IUCN-Einstufung.

Pantherophis guttatus, allgemein als Kornnatter bekannt, hat ihren Namen zum Teil von dem charakteristischen maisähnlichen (englisch: corn snake; corn = Mais) Muster auf ihrem Bauch, das an Maiskolben erinnert. Außerdem sind sie häufig in Maisfeldern, Getreidefeldern und anderen landwirtschaftlichen Gebieten anzutreffen, wo sie nach Nagetieren jagen.

Kornnattern sind außergewöhnliche Fluchtspezialisten, die sich durch überraschend kleine Lücken quetschen können, daher ist es wichtig, wachsam zu bleiben.

Es ist bekannt, dass Kornnattern im Terrarium bei richtiger Pflege über 20 Jahre alt werden können.

Tipps

Für absolute Sicherheit und Seelenfrieden verwenden Sie einen Exo Terra® Thermostat, um Ihren Reptilien die richtigen Tages- und Nachttemperaturen bieten zu können und um eine Überhitzung bzw. Unterkühlung während heißer Sommertage bzw. in kalten Winternächten zu verhindern.

Verwenden Sie angefeuchtetes Exo Terra® Forest Moss in allen Verstecken, um eine feuchte Mikroumgebung zu schaffen. Dadurch wird ein perfekter Unterschlupf für die Eiablage geschaffen und der Häutungsprozess erleichtert.

Achten Sie immer darauf, dass Ihr Terrarium ausbruchsicher ist.

Führen Sie regelmäßige Gesundheitschecks durch, um häufige Gesundheitsprobleme wie Atemwegsinfektionen und Milben zu erkennen.

FAQ

Ist eine Kornnatter die richtige Wahl für mich?

Kornnattern sind eine widerstandsfähige, langlebige und „pflegeleichte“ Schlangenart. Außerdem gibt es sie in einer Vielzahl von Farb- und Mustermorphen. Sie sind außerdem relativ klein, sanftmütig und tolerieren es sehr gut, hin und wieder angefasst bzw. aufgenommen zu werden.

Wie oft sollte ich meine Kornnatter füttern?

Jungtiere sollten alle 5–7 Tage gefüttert werden, während Erwachsene alle 7–14 Tage gefüttert werden können.

Was sollte ich tun, wenn meine Kornnatter nicht frisst?

Vergewissern Sie sich, dass die Haltungsbedingungen optimal sind und die Beutegröße angemessen ist. Wenn Ihre Kornnatter weiterhin nicht frisst, konsultieren Sie einen Tierarzt.

Woran erkenne ich, dass meine Kornnatter kurz davor ist, sich zu häuten?

Zu den Anzeichen gehören blasse Färbung, trübe Augen und verminderter Appetit. Sorgen Sie für eine angemessene Luftfeuchtigkeit, um den Häutungsprozess zu unterstützen.

Pantherophis guttatus

andere Arten

Lampropeltis triangulum

Lampropeltis triangulum

Die aus Nord- und Mittelamerika stammende Lampropeltis triangulum, gemeinhin als Milchschlange bekannt, ist ein beliebtes Heimtierreptil, das für seine leuchtenden Farben, auffälligen Muster und handliche Größe bewundert wird. Milchschlangen werden seit vielen Jahren in den USA und in Europa im Terrarium gezüchtet und sind für ihre Widerstandsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit bekannt, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Schlangenliebhaber aller Erfahrungsstufen macht.

Grammostola rosea

Grammostola rosea

The docile temperament of the Chilean Rose Tarantula (Grammostola rosea), combined with its stunning visual appeal, and easy-to-care-for nature, makes it a favorite among those new to tarantula keeping.

Pandinus imperator

Pandinus imperator

Der Kaiserskorpion, wissenschaftlich bekannt als Pandinus imperator, ist eines der bekanntesten Spinnentiere in der Welt der wirbellosen Terrarientiere. Es handelt sich um eine der größten Skorpionarten, deren beeindruckende Größe und markantes Aussehen seit jeher viele Arachnidenliebhaber*innen fasziniert.

Kaiserskorpione sind in den tropischen Regenwäldern und Savannen Westafrikas beheimatet. Ihr Lebensraum umfasst Länder wie Ghana, Togo, Benin, Nigeria, Kamerun und die Elfenbeinküste. Sie sind in der Regel in der Laubstreu und in Höhlen zu finden, wo sie Schutz vor der grellen Sonne und der Hitze des afrikanischen Tages suchen.

Chamaeleo calyptratus

Chamaeleo calyptratus

Jemenchamäleons sind im Jemen und in Saudi-Arabien heimisch. Auch in Hawaii gibt es eingeführte Populationen (die bereits als ausgerottet galten, jedoch nach wie vor dort existieren), sowie in Kalifornien und im Südosten und Südwesten Floridas (USA). Sie bevorzugen primär die montane subtropische bis tropische Vegetation in den tiefen Tälern (sogenannte Wadis) der Gebirgslandschaft des Hedschas in Saudi-Arabien und im Jemen.

Correlophus ciliatus

Correlophus ciliatus

Kronengeckos (Correlophus ciliatus) sind auf den Inseln Neukaledoniens im südlichen Pazifik heimisch. Diese Geckoart verdankt ihren Namen den markanten Reihen von Zacken, die über ihre Augen und an den Seiten ihres Kopfes entlang verlaufen.

Sie galten lange Zeit als ausgestorben, wurden aber 1994 wiederentdeckt, und alsbald wurden mehrere Exemplare nach Europa und in die Vereinigten Staaten gebracht. Kurz darauf erwiesen sie sich in Terrarienumgebungen als sehr produktiv. Aufgrund ihrer Schönheit, ihrer überschaubaren Größe, ihres ruhigen Temperaments und ihrer einfachen Pflegeansprüche im Terrarium gehören diese Geckos zu den beliebtesten Reptilien, die als Haustiere gehalten werden.

„Eine der großen Errungenschaften der Herpetokulturisten“, so Philippe de Vosjoli, „war die Etablierung des Neukaledonischen Kronengeckos im Terrarium. Vor zwanzig Jahren war diese Art den Hobbyisten nur in Form von Fotos konservierter Museumsexemplare bekannt.“

Phyllomedusa sauvagii

Phyllomedusa sauvagii

Warzige Makifrösche sind in südamerikanischen Regenwäldern, feuchten Bergwäldern und Trockenwäldern in der Chaco-Region in Ostbolivien, Nord-Paraguay, im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul im Landesinneren und in Nord-Argentinien heimisch. Sie bevorzugen primär feuchte und halbfeuchte Lebensräume, kommen jedoch auch in trockeneren Umgebungen zurecht.

Mitunter werden Warzige Makifrösche aufgrund ihrer Herkunft aus der Chaco-Region im englischsprachigen Raum auch als Chacoan Monkey Leaf Frog bezeichnet, und auch, da die Weibchen ihre Eier an Blättern über Gewässern ablegen, die sie dann falten, um die Eier zu verstecken und um sie vor dem Austrocknen zu schützen.

Warzige Makifrösche sind widerstandsfähige, langlebige, gutmütige und pflegeleichte Amphibien. Ihre Anziehungskraft, ihre wachsartige grüne Haut, ihr hinreißendes Lächeln und die großen, goldenen Augen machen sie zu einem der ansprechendsten Schautiere sowohl für beginnende Reptilienbegeisterte als auch für fortgeschrittene Hobbyisten und Hobbyistinnen.

Warzige Makifrösche sind sehr ruhig und gewöhnen sich recht schnell an den Umgang durch ihren Halter. Für das Wohlbefinden der Frösche raten wir jedoch von übermäßigem Kontakt ab. Warzige Makifrösche können einzeln oder in kleinen Gruppen von 2 bis 8 Tieren gehalten werden. Die Interaktion zwischen den Tieren in kleinen Gruppen steigert das Beobachtungsvergnügen und regt gleichzeitig ihr Paarungsverhalten an.

Warzige Makifrösche werden in den USA und in Europa seit über 25 Jahren in Gefangenschaft gezüchtet.

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