Reptilien-Forschung / Madagaskar 2009

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Die nordöstliche Küste Madagaskars war das Ziel der Exo Terra Forschungsexpedition 2009. Die Region zwischen Toamasina und Maroantsetra stand im Mittelpunkt des Interesses für die Forschungsarbeiten der Expedition. Auf dem Festland wurden mehrere Regionen erforscht: Ivoloina, der Anove-Fluss, Antanambe (Mananara-Nord-Biosphäre), die Masoala-Halbinsel und Maroantsetra. Die Inseln Nosy Boraha (Sainte Marie), Nosy Antafana und Nosy Mangabe wurden ebenfalls erkundet.

Zu dem internationalen Forschungsteam gehörten mehrere Herpetologen, die sich auf Chamäleons, Phelsumen und Frösche spezialisiert haben. Das Team erforschte unter anderem die äußerst diverse Familie der Panther-Chamäleons (Furcifer pardalis). In den erforschten Regionen wurden Farbvariationen zwischen den Männchen und den Weibchen festgestellt. Sowohl ausgewachsene Tiere als auch Jungtiere wurden vermessen (Gewicht, Länge, Körpertemperatur, UVB-Aufnahme, etc.), um diese mit Tieren aus der Terrarienhaltung zu vergleichen.

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Der Sägeschwanz-Taggecko (Phelsuma serraticauda) wurde ebenfalls kartographiert und die Diversität innerhalb der Phelsumen-Arten, wie z.B. dem Zwerg-Taggecko (Phelsuma pusilla) und dem Großen Madagaskar-Taggecko (Phelsuma grandis), wurde erforscht. Außerdem wurden die Lebens- und Fortpflanzungsbedingungen des extrem gefährdeten Tomatenfrosches (Dyscophus antongilii) beobachtet. Umweltdaten (Feuchtigkeit, Temperatur, UVB-Strahlung und -Einwirkung) wurden gesammelt und gespeichert.

Ergebnisse und Folgerungen werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

 
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3. Entdeckung einer bis dato unbekannten Art während der Exo Terra Expedition